Zeche Waltrop
Bei der Ankunft auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Waltrop eröffnet sich der Blick auf ein eindrucksvolles Backsteingebäude-Ensemble, das auf einen Entwurf der Königlich Preußischen Berginspektion Waltrop zurückgeht. Gefördert wurde hier zwischen 1905 und 1979. Heute werden die Tagesbauten gewerblich genutzt. Das Unternehmen Manufactum hat dabei verschiedene Gebäude übernommen – u. a. die Fördermaschinenhalle III/IV, in der eine Vierzylinder-Tandem-Fördermaschine steht. [Galerie]
Zeche Bonifacius
Das Bergwerk Bonifacius in Essen-Kray entstand Mitte des 19. Jahrhunderts durch den Zusammenschluss mehrerer Baufelder. Nach seiner Stilllegung 1974 kaufte der Essener Kaufmann Werner Ebert die Übertageanlagen und führte diese sukzessive einer neuen Nutzung zu. Erhalten geblieben sind Gebäude mit neogotischer Fassadengestaltung, aber auch die von Zollverein bekannten klaren Linien von Schupp und Kremmer. Imposante Technik erwartet den Besucher im Fördermaschinenhaus von Schacht I. [Galerie]
Zeche Königsborn
Nur der 68 m hohe Förderturm und Teile der Zechenmauer zeugen heute noch von der ehemaligen Schachtanlage Königsborn III/IV in Bönen. Der von Alfred Fischer in den 1920er Jahren errichtete Turm ist ein bedeutendes Dokument des Industriebaus, Wahrzeichen, Veranstaltungsort und Kunstwerk zugleich. Der Lichtkünstler Mischa Kuball hat den Turm als „Ostpol“ im Rahmen seines Yellow-Marker-Projekts in Szene gesetzt. Den Gegenpol bildet der Förderturm Rossenray im Westen. [Galerie]
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