Zeche Hannover
Unweit der ehemaligen Erzbahntrasse, die heute als Rad- und Fußweg dient, befindet sich das LWL-Industriemuseum Zeche Hannover. Die Zeche in Bochum-Hordel wurde Mitte des 19. Jahrhunderts auf der "grünen Wiese" errichtet und im Laufe der Jahre zum Großbetrieb ausgebaut. Übrig beblieben sind im Wesentlichen nur noch ein Malakowturm und das zugehörige Maschinenhaus. Die dort befindliche Dampffördermaschine aus dem Jahr 1893 ist die älteste am Originalstandort. [Galerie]
Zeche Nachtigall
Die Zeche Nachtigall am Eingang des Wittener Muttentals ist die älteste Tiefbauzeche im Ruhrgebiet. Erstmals 1714 urkundlich erwähnt hatte die Zeche von 1867 bis 1875 ihre Blütezeit. Nach einer Wiederaufnahme des Kohleabbaus in den 1920er Jahren wurde sie 1927 endgültig stillgelegt. Im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall kann das ehemalige Maschinenhaus besichtigt werden. Die Zwei-Zylinder-Verbund-Dampfmaschine von 1887 ist eine der ältesten Dampffördermaschinen im Ruhrgebiet. [Galerie]
Zeche Westhoven
Die architektonische Bedeutung der Zeche Westhausen in Dortmund-Westerfilde ist heute noch erkennbar. Allerdings ist der Zustand der Tagesanlagen, die teilweise hinter einem Supermarkt verborgen liegen, relativ schlecht. Erwähnenswert sind der Malakowturm und die Jugendstil-Lohnhalle. Im Maschinenhaus von Schacht III steht eine ehemals dampfbetriebenen Zwillingsfördermaschine. Hier hat der Geschichtsarbeitskreis Westerfilde/Bodelschwingh ein kleines Bergbaumuseum eingerichtet. [Galerie]
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