Bochumer Verein
Rund um die Jahrhunderthalle erstreckt sich der Westpark, auf dessen Gelände über eineinhalb Jahrhunderte Roheisen und Stahl produziert wurde. Von den Industriebauten sind nur noch wenige erhalten, wie z. B. das "Colosseum". Es diente als Stützmauer und sicherte das darüber liegende Plateau mit den Hallen des Stahlwerks. Die Jahrhunderthalle selbst blickt auf eine wechselseitige Geschichte zurück: 1902 zunächst Ausstellungspavillon, dann Gaskraftzentrale und heute Haupt-Spielort der RuhrTriennale. [Galerie I] [Galerie II]
Meidericher Hütte
Bis 1985 wurde in Meiderich Roheisen für die Thyssen'schen Stahlwerke produziert. Damit ging die industrielle Nutzung des Geländes zu Ende, die 1901 mit dem ersten Spatenstich begann. Heute wird das Gelände als Freizeitgelände genutzt und ist unter dem Namen Landschaftspark Duisburg-Nord bekannt. Die Angebote sind vielfältig – vom Tauchen im Gasometer über Klettern in der Erzbunkeranlage bis zu kulturellen Veranstaltungen. Am Wochenende wird die Anlage bei Dunkelheit in buntes Licht getaucht. [Galerie]
Henrichshütte
Mit bis zu 10.000 Arbeitern war die Henrichshütte der Hauptarbeitgeber in Hattingen. Seit 1854 wurden dort Eisen und Stahl produziert. Ungeachtet des großen Widerstands wurde 1987 der letzte Hochofen der Hütte stillgelegt. 1993 folgte die Schließung des Stahlwerks und 2003 die der Schmiede. Mittlerweile können die Überreste der Hütte besichtigt werden. Das Areal ist heute Standort des LWL-Industriemuseums. Den "Weg des Eisens" kann man bis hoch auf den Hochofen 3 verfolgen. [Galerie]
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